Aspen – Anwendung beim Pferd

Bachblüten für Pferde
Bachblüten für Pferde

Aspen

(die Zitterpappel/Espe, lat. Populus tremula) kommt bei Pferden mit Symptomen zum Einsatz, welche in unterschiedlichsten Situationen unerklärlich ängstlich erscheinen. Sie scheinen mit der Aufnahme der vielfältigen Umwelteinflüsse schlicht überfordert. Ist keine Möglichkeit zum Rückzug gegeben, beißen sie oder treten ggf. in Ihrem Panikverhalten / ihrer Angst aus.
Die Wirkung von Aspen ist dahingehend, dass das Pferd nervlich ruhiger wird und die Umwelteinflüsse ausgeglichener verarbeitet. Das Pferd baut schrittweise Selbstbewusstsein auf und wird gerade auch in Stress-Situationen relaxter.

Ergänzungsblüten zu Aspen:
Rock Rose, Mimulus, Star of Betlehem

Fallbeispiel – Bachblüte Aspen

Vancouver, ein 8-jähriger Mecklenburger Wallach reagiert beim Ausritt schreckhaft und ängstlich. Er scheut vor nicht sichtbaren Dingen, widersetzt sich dem Reiter, schwitzt, ist verspannt und versucht zu flüchten.In der gewohnten Umgebung ist der dunkelbraune Wallach jedoch ein ganz anderes Pferd. Hier ist er jedem Menschen gegenüber sehr offen und freundlich.
Für die Therapie wurden im Gelände Rescue-Tropfen gegeben, die sich aus Aspen, Star of Bethlehem (vergangene schreckhafte Erlebnisse), Mimulus (Scheu und Ängste). Diese „Angst-Mischung“ wurde über einen längeren Zeitraum eingestzt und bewirkte sehr langsam aber letztlich deutlich eine Verbesserung des Verhaltens bei Ausritten. Der Wallach trat wesentlich selbstbewusster auf, die Angst und das Erschrecken reduzierten sich deutlich. Der Reiter konnte somit wesentlich mehr Einfluss auf das Pferd nehmen, das Pferd beruhigen und die Reaktionen eher spüren und lenken. Die Rescue-Tropfen werden auf Dauer eingesetzt, mit einer Absetzung würde eine Rückkehr in alte Verhaltensmuster einhergehen.

Herkunft – Bachblüte Aspen

Die Zitterpappel, Espe ist ein Baum, der über 20 m hoch wachsen und bis zu 100 Jahren alt werden kann. Die Blüten unterscheiden sich hinsichtlich des Geschlechtes. Weibliche Bäume tragen kleine, weiße und wollige Kätzchen, während männliche Bäume gelbe oder braune, längliche Kätzchen tragen.

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