Schüßler-Salze für Pferde

Schüßler-Salze für Pferde

Laut seinem Erfinder, dem Homöopathen Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler, haben die zwölf alternativmedizinischen Mineralsalze eine heilende Wirkung. Sie sollen nicht nur Krankheiten vorbeugen, sondern auch die Psyche ins Gleichgewicht bringen – bei Menschen gleichermaßen wie bei Tieren.

So werden die Schüßler-Salze inzwischen auch bei Pferden angewendet, um eventuelle Störungen des Mineralhaushalts der Körperzellen durch die homöopathischen Mineralien zu heilen. Auch wenn die Anwendung die gleiche wie beim Menschen ist, gibt es Unterschiede in der Einnahme und der Dosierung.

Die Qual der Wahl

Um spezielle Pferdeerkrankungen wie das Lahmen eines Beines und Koliken zu behandeln, verabreichen die einen ihrem Tier nur ein einziges Mittel am Tag, während die anderen mindestens drei verschiedene oder mehr Salzsorten verabreichen. Am Ende muss jeder selbst entscheiden, was er seinem Pferd zumuten möchte.

Die Art der Anwendung

Ebenso wie die Menschen müssen die Pferde die Schüßler-Salze oral einnehmen. Da sie leicht süßlich schmecken, können die Tabletten einfach mit etwas Wasser aufgelöst und unter das Futter gemischt werden. Normalerweise merken die Tiere die Zugabe nicht. Andernfalls kann man auch die Flüssigkeit mit einer Spritze direkt ins Maul des Pferdes spritzen, wenn es das Futter nicht anrührt. Grundsätzlich kann man auch versuchen, die Tabletten als Ganzes zu verfüttern.

Die Art der Dosierung

Natürlich brauchen Pferde grundsätzlich eine höhere Dosierung als Menschen, weil sie viel größer sind. Normalerweise verabreicht man den Tieren deshalb bis zu dreimal täglich sieben bis zehn Tabletten – manche nehmen bewusst eine niedrigere Potenz der Tabletten, sprich D6 statt D12 oder D3 statt D6, weil bei einer niedrigeren Potenz in den Salzen mehr Wirkstoffe enthalten sind.

Die Macht der Potenz

Schließlich gibt die Potenz Auskunft über die Stärke der Verdünnung. Allerdings entspricht das Konzept nicht ganz den Empfehlungen von Dr. Schüßler, der davon ausging, dass die Salze erst ab D6 ihre volle Wirkung entfalten können. Letztendlich muss jedoch jeder Pferdebesitzer selbst entscheiden, welche Art der Dosierung er für die beste Methode hält.

Die Alternative zur Tablette

Natürlich gibt es die Schüßler-Salze auch in Form einer Salbe, die direkt auf das Fell des Pferdes aufgetragen werden kann. Gerade wenn das Tier unter Ekzemen, Insektenstichen oder anderen Erkrankungen der Haut leidet, ist die äußere Behandlung oft die bessere. Grundsätzlich kann man aber auch noch die Tabletten hinzufüttern, um die Wirkung zu verstärken. Nur übertreiben sollte man es mit der Dosierung nicht.

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